Vom Biodiversitäts-Hotspot zum Gemüseladen
Vor der ersten Juragewässerkorrektion war das Grosse Moos ein Hotspot der Biodiversität. Mit der Korrektion änderte sich die Artenzusammensetzung, aber das Grosse Moos bleibt weiterhin ein Gebiet von grosser Bedeutung für diverse Pflanzen- und Tierarten.
Die Industrialisierung der Landwirtschaft bedroht jedoch die Qualität der Lebensräume und viele Arten sind verschwunden oder stark zurückgegangen.
Heute wächst ca. ein Viertel des in der Schweiz produzierten Gemüses auf der Fläche des Grossen Moos. Es wird deshalb auch «Die Gemüsekammer der Schweiz» genannt.
Artenförderungsprojekte von BirdLife Schweiz und dem Biotopverbund Grosses Moos
BirdLife Schweiz setzt sich für die Aufwertung der Lebensräume von 5 prioritären Vogelarten ein. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen, Gemeinden, Stiftungen, Vogel- und Naturschutzvereinen, Landwirten und weiteren Akteuren.







