Ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung
Die Grande Cariçaie ist mit Abstand das grösste und wichtigste Feuchtgebiet der Schweiz. Sie erstreckt sich über das ganze Südostufer des Neuenburgersees, umfasst 3000 ha und ist in 9 Naturschutzgebiete unterteilt.
In den Mooren, Wäldern und den Flachwasserzonen am Ufer leben 1/4 aller in der Schweiz nachgewiesenen Tierarten (ca. 10000) und 1/3 der Pflanzenarten (ca. 900), darunter zahlreiche seltene und bedrohte Arten.
Der Name Grande Cariçaie stammt vom wissenschaftlichen Gattungsname «Carex» (Seggen) ab. Die Steife Segge (Carex elata), eine spezielle Art der Sauergräser, ist in allen Gebieten der Grande Cariçaie zu finden.
Wertvolle Lebensräume brauchen Unterhalt!
Mit aufwändigen Pflegemassnahmen sorgt die Association de la Grande Cariçaie für die Erhaltung und Schaffung diverser Lebensräume.
Dazu gehören:
- Erosionsschutz in der Uferzone
- Schaffung / Unterhalt von Vogelinseln
- Renaturierung von Wasserläufen
- Unterhalt der Waldgebiete
- Mahd und Entbuschung in den Sumpfgebieten





Der Haubentaucher fällt durch sein wunderschönes Prachtkleid und die spektakuläre Balz auf.
Der Silberreiher war Anfang des 20.Jh fast ausgerottet, weil seine Federn als Schmuck von Hüten verwendet wurden und er deshalb gejagt wurde.
Die Menhire von Clendy sind mit 45 Statuenmenhiren die bedeutendste neolithische Fundstätte der Schweiz. Sie sind über 6000 Jahre alt.
Das Pro Natura Zentrum Champ-Pittet lädt mit Ausstellungen, Lehrpfaden und Beobachtungstürmen zu diversen Aktivitäten ein.
Die Kolbenente überwintert in grosser Zahl auf dem Neuenburgersee (bis zu 20'000 Indiv.). Dank besserer Wasserqualität sind die Zahlen steigend.
Die Reiherente ist die häufigste Entenart im Winter und ernährt sich von Wandermuscheln.
Eine Gämsenpopulation mit ca. 50 Tieren lebt in den Wäldern zwischen Yverdon und Estavayer.
Der Kolkrabe brütet in den steilen Molasse-Felsen bei Cheyres.
Die Zwergdommel ist die kleinste Reiherart. Sie bewegt sich akrobatisch auf Schilfhalmen.
Die Schlingnatter ist neben ihrer Cousine, der Ringelnatter die einzige Schlangenart der Region.
Die Waldkiefer verträgt sowohl grosse Trockenheit als auch hohe Feuchtigkeit und ist in der Grande Cariçaie weit verbreitet.
Der Purpurreiher brütet seit 2002 wieder in der Region. In der Grande Cariçaie ist die grösste Population der Schweiz zu finden.
Die Bartmeise macht mit metallisch-nasalen Kontaktrufen aus dem dichten Schilf auf sich aufmerksam.
Das Pfahlbaudorf Gletterens stellt eine jungsteinzeitliche Siedlung dar und bietet verschiedene Workshops zu vorgeschichtlichen Handwerkstechniken an.
Die Rohrammer brütet gern in Seggenwiesen. Das Männchen singt oft auf hohen Schilfhalmen seinen einfachen Gesang.
Die Gelbbauchunke wird kaum 5 cm gross. Der Paarungsruf der Männchen ist ein leises, regelmässiges «uh - uh – uh».
Der Fitis ist ein typischer Bewohner zwischen Wald und Sumpfgebiet. Die grösste Brutpopulation des Südufers befindet sich im Chablais.
Das Wildschwein zieht sich tagsüber in die Sumpfgebiete zurück. Die umgewühlten Wiesen zeugen von seiner Anwesenheit.
Die Wildkatze ist Botschafterin für wilde Wälder. Ca. 10 Tiere profitieren vom grosszügigen Futterangebot im Schutzgebiet.
Die Sandbänke sind zur Beobachtung von diversen Durchzüglern, darunter viele Limikolen, bestens geeignet.
Der Kormoran brütet erst seit 2001 in der Schweiz. Er ist ein ausgesprochen geschickter Fischfänger.
Flussseeschwalben und Lachmöwen brüten in gemischten Kolonien auf den künstlich errichteten Plattformen in der Lagune im Fanel.
Die Lagune in der Kernzone ermöglicht vielseitige Tierbeobachtungen.
Der Kormoran brütet erst seit 2001 in der Schweiz. Er ist ein ausgesprochen geschickter Fischfänger.
Flussseeschwalben und Lachmöwen brüten in gemischten Kolonien auf den künstlich errichteten Plattformen in der Lagune im Fanel.
Die Lagune in der Kernzone ermöglicht vielseitige Tierbeobachtungen.